Samstag,18 November 2017
Scam

419 Scam: Bad Lieutenant Andrew Ferrara

Leider passiert immer wieder, dass Menschen im Internet nicht vorsichtig genug mit ihren Daten umgehen und damit dem Scam (Betrug) Tür und Tor öffnen. Insbesondere in gratis Singlebörsen wie beispielsweise Finya wird das Mitglied von anderen Usern dazu gedrängt, die E-Mail-Adresse herauszugeben. Leichtsinnig und/oder voller Vorfreude auf einen privaten (erotischen) Kontakt macht der Nutzer dies und wundert sich später über viele „Geschäftsangebote“ in seinem elektronischen Postfach.

Viele gratis Singlebörsen haben überhaupt nicht die Ressourcen jeden Scammer einzeln herauszufiltern. Daher warnen wir davor, hier leichtsinnig zu agieren. Beachten Sie bitte auch unsere Tipps zum Thema: Scam – wie erkenne ich ihn und wie schütze ich mich?

Ist es Zufall oder wurde es so geplant? Wir wissen es nicht. Den wohl bekanntesten Scam, der zurzeit im Umlauf ist handelt von einem Geschäftsangebot eines in Afghanistan stationierten Soldaten: Andrew Ferrara. Der Soldat Andrew Ferrara existiert wirklich, der arme Mann hat aber natürlich nichts mit der Betrugsmasche zu tun, auch wenn in der E-Mail derselbe Link zum Artikel über ihn angehängt wird.

Das wirklich ironische an der Geschichte ist aber die Tatsache, dass es im Jahre 1992 einen Film gab, über einen drogen- und alkoholabhängigen „Bad Lieutenant“. Der Name des Regisseurs war ebenfalls Ferrara …

Wie dem auch sei. Bad Lieutenant Andrew Ferrara möchte Ihnen und anderen ein Geschäft unterbreiten, bei dem es um eine angebliche Millionensumme geht, die er mit Ihnen und uns zu teilen gedenkt, wenn wir einwilligen …

Die Nachricht selbst ist in Englisch und mit Rechtschreibfehlern und fremdländischen Buchstaben übersät.

Dies ist nicht die einzige Masche bzw. E-Mail, die Sie erhalten, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse leichtsinnig an fremde Personen im Internet weitergeben. Wir werden nun nicht alle Fälle hier aufzeigen, denn es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Beim  419 Scam geht es immer darum, dass Sie mit einem gewissen Betrag in Vorkasse gehen sollen – dieses Geld verschwindet natürlich immer auf Nimmerwiedersehen.

419 Scam – niemand wird Ihnen etwas schenken oder Geld mit Ihnen teilen!

Noch einmal: egal, um welchen Geschäftsvorschlag es sich handelt. Es ist die angeblich sterbende Frau, die Ihnen Ihr Vermögen hinterlassen will, der Bankdirektor in Süd-Afrika oder unser Lieutenant Andrew Ferrara – Niemand, absolut niemand wird Ihnen im Internet Geld schenken oder einen hohen Betrag mit Ihnen teilen. Dafür gibt es andere Wege, nicht wichtig ob der Vorschlag, der Ihnen unterbreitet wurde legal ist oder nicht.

Fragen Sie sich also immer „Warum bin ich derjenige, der von über 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt, die das Internet nutzen der Auserwählte?“ Anschließend markieren Sie die Nachricht als Spam und löschen Sie …

 

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