Spionagesoftware

Vorsicht Mithörer! Spionagesoftware fürs Handy

Es war Edward Snowden, der uns alle aufrüttelte und uns auf Spionagesoftware aufmerksam gemacht hat, die es ermöglicht unsere E-Mails zu lesen, unsere Telefonanrufe mitzuhören, unseren Standort zu bestimmen und vieles mehr. Viele von uns haben dann überrascht getan – doch waren wir es wirklich? Dass es Spionagesoftware für PCs und Handys gibt, weiß wohl ein jeder von uns allein durch die vielen Werbespots im Fernsehen und im Internet für Downloads solcher Software im Abo oder auch durch die Überwachungsskandale in einigen bekannten Unternehmen.

Spionagesoftware um die Familie zu überwachen?

Es gibt reichlich Anbieter von hochwertiger Spionagesoftware insbesondere für Smartphones und Tablets, die weit mehr können als die billigen Apps, die es im „Jamba-Abo“ zu kaufen gibt. Nehmen wir hier zum Beispiel die Software von  http://www.mspy.com.de/. Das Produkt mSpy kann auf Android, iOS (nach einem „Jailbreak“), Blackberry (gibt es das noch?!) und Symbian Produkten problemlos installiert werden. Was diese Software kann wird wohl sogar die NSA neidisch werden lassen:

• Gespräche mithören und sogar mitschneiden

• gesendete und empfangene E-Mails lesen

• Skype, Facebook etc. mitlesen, mithören oder auch blocken

• den Standort beistimmen

• Webseiten blocken und Browserhistorie einsehen

• das gesamte Smartphone oder auch Tablet blocken

und vieles, vieles mehr.

Sicherlich sind knapp 40 US-$ für eine Software monatlich berappen zu müssen nicht wenig Geld – die Leistungen machen das aber durchaus wieder wett.

Spionagesoftware

Doch es stellt sich eine andere Frage, von dem Preis einmal abgesehen: ist es rechtens das Kind oder den Partner, welcher im Verdacht steht, fremdzugehen heimlich abzuhören? Hier haben wir den Knackpunkt – heimlich abhören sollte gar nicht erst versucht werden. Bevor sich dazu entschieden wird, eine solche Software, womöglich auf dem iPhone des Ehemanns zu installieren sollte doch eher mit dem Partner gesprochen werden. Aber wie sieht das mit den eigenen minderjährigen Kindern aus?

Setzen Sie eine solche Software bei Ihrem Kind nur in Massen ein – auch Sie müssen nicht wirklich jede Mail und jeden Chat lesen, den Ihr Kind zum Beispiel auf Facebook führt.

Sicherlich will kein Elternteil wirklich wissen, wie viele Sterne der Spross beim Spielen von „Angry Birds“ auf Facebook erreicht hat. Hier geht es dann wohl eher um die Besorgnis, die jeder Elternteil in sich trägt: Ist mein Kind sicher, wenn es außer Haus ist? Schaut sich mein Kind womöglich Videos im Netz an, welche nicht für den Sohn oder die Tochter geeignet sind? Ist mein Kind vielleicht im Kontakt mit einem fremden Erwachsenen? Aber auch hier sollte vorab abgewogen werden. Wie viel vertrauen, habe ich zu meinem Kind? Zumindest ein Gespräch mit dem Kind vor der Installation sollte Pflicht sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind vor der Installation einer Spionagesoftware auf dem Smartphone. Erklären Sie, warum Sie dies für wichtig und richtig halten.

Spionagesoftware im Unternehmen einsetzen

Interessant ist eine solche Software natürlich auch für Unternehmer, der ein wachsames Auge auf die Angestellten haben möchte. Hier sollte aber die rechtliche Seite beachtet werden. Firmen, die international tätig sind, werden damit weniger Probleme haben – diese berufen sich auf US-Recht, welches die totale Kontrolle am Arbeitsplatz zulässt. Um eventuelle Skandale vorzubeugen, sollte ein Unternehmen dieses auf keinen Fall heimlich machen, sondern den Angestellten mitteilen und auch mit (wenn vorhanden) dem Betriebsrat im Vorfeld sprechen und auch die rechtliche Seite nicht vergessen. Denn alleine, dass ein Angestellter weiß, das seine Arbeit kontrolliert wird, reicht oftmals schon aus, um einen womöglich schlimmen Schaden zu vermeiden …

 

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